Anne Gilpin und Robert „Hacker“ Jessett waren mit „Florida“ schon einmal innerhalb des Londoner Circuits recht weit gekommen. Das MOJO Magazin hatte sie zur besten britischen Liveband seit Jahren gekrönt, Trainspotting Regisseur Danny Boyle hatte sie zu seiner Lieblingsband erklärt – toll! Leider gab es noch ca. 15 andere Gruppen, die sich „Florida“ nannten, es gab deshalb Ärger, die Band zerbrach. Anne und Robert fingen von vorne an, suchten sich den einsamsten Flecken der Insel, um neues Material zu schreiben. Morton Valence hieß das verschlafenes Nest in Gloucestershire, drei Haufen Häuser, 40 000 Schafe und eine Kneipe (erinnert sich Robert). Der Ort des Neuanfangs wurde der Name der Band…
Die nun ihr erstes Album veröffentlicht hat:
Inzwischen spielt Morton Valence on stage in großer Besetzung, sie haben eine wachsende, sehr junge Fanbase, die Clubgigs sind in London meistens schon Wochen vorher ausverkauft. Die Band versteht sich in ihrer Zusammensetzung als Spiegelbild einer typisch Londoner Community. Robert ist echter Londoner. Anne, ausgebildete Ballett-Tänzerin, ist aus Irland. Die Keyboarderin Gigi kommt aus Hong Kong, die Rhythm-Section (Juan, Federico, Yuri, Leonardo) besteht aus vier Kolumbianern. Referenzen, (wer`s mag) Young Marble Giants, Belle and Sebastian